BVUK. Sharks - Freiburg

von Turngemeinde Würzburg e.V. 1848

Von: Sportredaktion MainPost; Patrick Wötzel

Der Bundesliga-Absteiger war eine Nummer zu groß: Gegen die Eisvögel des USC Freiburg haben die BVUK. Sharks Würzburg zum Abschluss der Hinrunde in der Zweiten Bundesliga Süd am Sonntag vor eigenem Publikum eine 65:90-Niederlage kassiert – die fünfte in Folge. Eine Freiburgerin kennt sich bestens aus in der Feggrube: Laura Zdravevska war vor der Saison von den Sharks zum Aufstiegsfavoriten ins Badische gewechselt. „Es war schön, wieder einmal in Würzburg zu spielen. Ich bin überrascht, dass wir so hoch gewonnen haben“, sagte die 20-Jährige, die in Freiburg ein Studium begonnen hat und mit den Eisvögeln in die Bundesliga aufsteigen will.

Nach ihrer Niederlage im Spitzenspiel am vergangenen Wochenende gingen die Gäste-Spielerinnen in der Feggrube von Beginn an hochmotiviert und konzentriert ans Werk und kauften den Gastgeberinnen bereits frühzeitig den Schneid ab. Im Freiburger Angriff waren es wie erwartet die beiden US-Amerikanerinnen Kelly Anne Hughes und Kristen Gaffney, die von der Haie-Verteidigung nie wirklich zu kontrollieren waren. Die absolut erstligareife zweiköpfige „Offensivmaschine“ der Eisvögel erzielte 40 Punkte – und damit fast so viele wie das gesamte Würzburger Team in den ersten drei Vierteln zusammen.

Hughes traf dabei sieben Dreier und blieb aus der Distanz ohne Fehlwurf. Beim Spielstand von 42:65 war bereits nach 30 Minuten die Luft auch raus aus der Partie. „Wir haben phasenweise gut gespielt und dagegen gehalten. Aber gegen so eine starke Mannschaft eben nicht gut genug, um das Ergebnis enger zu gestalten“, sagte Sharks-Trainerin Janet Fowler-Michel nach dem Spiel. Nach fünf Niederlagen in Serie muss der Halbfinalist der vergangenen Saison langsam anfangen, über den Abstiegskampf nachzudenken: Drei Erfolge aus den zehn Partien der Rückrunde, die in zwei Wochen mit dem Heimspiel gegen Spitzenreiter Bad Homburg beginnt, sollten es mindestens sein, um die Klasse zu halten.

Würzburg: Marja Wucherer 13 Punkte/2 Dreier, Marja Wahl 9/1 (3 Ballgewinne), Franziska Riedmann 8, Jenna Bugiardini 8, Rebekka Jäger 6, Paulina Werner 5, Danelle Arigbabu 4, Jessika Schiffer 4/1, Fine Böhmke 4, Alexandra Daub 4, Johanna Michel.

Freiburg: Hughes 22/7, Gaffney 18 (7 Rebounds), Ouedraogo 12, Rodefeld 11/1 (5 Assists/4 Steals), Hodapp 8/1, Wieczorek 7/1, Hoffmann 5, Zdravevska 4, Zehender 3/1.

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