BVUK. fahren zum Endspiel

von TGW_Webadministrator

Es ist ein echtes Endspiel für beide Teams: Für die Gastgeberinnen geht es darum, mit einem Heimsieg Platz eins und damit den Heimvorteil in den Play-offs zu verteidigen, und die BVUK. Sharks Würzburg müssen gewinnen, wenn sie ins Halbfinale einziehen möchten. Während die Eisvögel des Freiburger Uni-Sportclubs als Bundesliga-Absteiger alles daran setzen, den sofortigen Wiederaufstieg möglich zu machen, wäre ein Platz im Halbfinale für die Würzburgerinnen eine Zugabe nach einer unter dem Strich erfolgreichen Saison. „Wir freuen uns am Sonntag in einer Stadt zu spielen, in der Frauenbasketball einen hohen Stellenwert hat. In die Uni-Halle kommen immer 500 bis 800 Zuschauer“, sagt Sharks-Trainerin Janet Fowler-Michel: „Freiburg steht unter Druck, wir haben nichts zu verlieren und wollen die Saison gerne mit einem Sieg beenden.“

Wenn der Sieg gelingt und Weiterstadt außerdem zuhause gegen Keltern unterliegt, ist das Saisonende allerdings erst einmal aufgeschoben: Dann haben die Haie nämlich Rang vier und damit einen Platz im Halbfinale erreicht. Dort wären die Falcons aus Bad Homburg der Gegner, die die Würzburgerinnen im Laufe der Spielzeit bereits zweimal besiegen konnten. Freiburg dagegen hat zweimal knapp gegen Bad Homburg verloren und muss gegen die BVUK. Sharks unbedingt gewinnen, um aufgrund des direkten Vergleichs nicht noch auf Rang zwei zurückzufallen.

 

Höchste Saisonniederlage

Das Hinspiel war mit 90:65 eine eindeutige Angelegenheit für die Eisvögel – für ihre mit Abstand höchste Niederlage der gesamten Saison würden sich die Sharks am Sonntag gerne revanchieren. Dass die Freiburgerinnen seit dem ersten Spieltag an der Spitze zu finden sind, ist kein Zufall: Sie erzielen pro Spiel im Schnitt rund 15 Punkte mehr als die Gegnerinnen und werden von dem starken Duo Kristen Gaffney und Kelly Hughes angeführt. Die beiden US-Amerikanerinnen erzielen zusammen fast die Hälfte der Punkte und holen mehr als ein Drittel der Rebounds. Dazu kommt mit der 20-jährigen Luana Rodefeld eine deutsche Spielmacherin mit 13 Punkten und 4,3 Korbvorlagen pro Partie.

Ob Fowler-Michel beim Saisonfinale auf ihren Allstar Rebekka Jäger zählen kann, ist offen: Die 24-Jährige musste nach dem Heimspiel gegen München am Sonntag mit mehreren Stichen über dem rechten Auge genäht werden, nachdem sie im Kampf um den Rebound einen Ellenbogen von Teamkollegin Jenna Bugiardini abbekommen hatte.

Quelle: Patrick Wötzel, MainPost

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