BVUK. - 5. Platz

von TGW_Webadministrator

BVUK. Damen belegen ausgezeichneten fünften Platz

Eisvögel USC Freiburg – BVUK. Sharks Würzburg 81:61 (21:10 20:25, 24:13, 16:13).

Es hat nicht mehr geklappt mit der Play-off-Qualifikation für die BVUK. Sharks Würzburg: Beim Spitzenreiter aus Freiburg mussten sich die Haie am Sonntag mit 61:81 (35:41) geschlagen geben und beenden die Saison mit einem ausgeglichenen Punktekonto von zehn Siegen und zehn Niederlagen auf Rang fünf.

Die Bilanz von Janet Fowler-Michel fällt trotzdem positiv aus: „Mit dem fünften Platz bin ich sehr zufrieden, damit hätte ich vor der Saison nicht gerechnet. Ohne unsere vielen Verletzungen wäre vielleicht mehr drin gewesen, aber wir waren auch so besser als gedacht“, sagte die Sharks-Trainerin. Im Saisonfinale musste sie neben der langzeitverletzten Spielmacherin Fine Böhmke gleich drei Spielerinnen ersetzen, zwei weitere gingen gesundheitlich angeschlagen in die Partie.

 

Freiburg von Beginn an clever

Keine guten Voraussetzungen für ein Endspiel um die Play-off-Plätze beim Tabellenführer. Und die in Bestbesetzung angetretenen Eisvögel zeigten auch gleich, dass sie ihren Spitzenplatz und den damit verbundenen Heimvorteil in den Play-offs verteidigen wollten: Nach fünf Minuten lagen sie mit 15:2 vorne, und Top-Scorerin Kristen Gaffney hatte bereits elf ihrer insgesamt 31 Punkte erzielt. „Freiburg hat das am Anfang clever gemacht, und wir waren nicht bereit“, berichtete Fowler-Michel.

Ihre beste Phase hatten die Sharks im zweiten Viertel, als Kate Gaze besser ins Spiel kam und Freiburg drei Dreier in Folge einschenkte. Bis auf vier Punkte (33:29) kämpften sich die Würzburgerinnen noch vor der Pause heran, und beim Halbzeitstand von 41:35 war noch alles drin.

Nach dem Seitenwechsel brauchte der Uni-Sportclub dann aber nicht lange, um für klare Verhältnisse zu sorgen: Mit einem 14:3-Lauf zog Freiburg zu Beginn des dritten Viertels auf 55:38 davon. Das lag vor allem daran, dass sich die Eisvögel in der Verteidigung darauf konzentrieren konnten, Kate Gaze zu stoppen: „Die anderen Mädels haben sich zu sehr auf Kate verlassen und nicht genug eigene Würfe genommen“, so Fowler-Michel.

Richtig gut lief es für die Haie nur an der Freiwurflinie mit 26 Treffern bei 27 Versuchen – das reichte aber nicht, um den Aufstiegsfavoriten in ernsthafte Schwierigkeiten zu bringen. Ein Auswärtssieg hätte an der Abschlussplatzierung auch nichts mehr geändert: Weiterstadt gewann das Heimspiel gegen Keltern mit 69:60, sicherte sich dadurch unabhängig vom Würzburger Ergebnis den vierten Platz und darf im Halbfinale gegen Freiburg ran.

Spielfilm: 15:2 (5. Minute), 21:14 (11.), 33:29 (15.), 41:35 (Halbzeit), 55:38 (35.), 73:51 (34.), 81:61 (Endstand).

Würzburg: Gaze 20 Punkte/3 Dreier (3 Steals), Bugiardini 16, Wahl 6, Schiffer 6, Riedmann 5, Wucherer 4, Daub 4, Michel, Werner.

Freiburg: Gaffney 31 (12 Rebounds), Paunovic 15 (7 Rebounds), Hoffmann 12/1, Nufer 6, Rodefeld 6 (5 Assists), Hughes 6/2 (8 Rebounds), Wieczorek 3, Ouedraogo 2, Mayer, Zdravevska, Kapitza, Zehender.

Quelle: MainPost; Patrick Wötzel

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