BVUK. - Rhein-Main-Baskets

von TGW_Webadministrator

Von Patrick Wötzel

Basketball (PW) Es hat nicht geklappt mit dem vierten Erfolg in Serie: Ein schwaches letztes Viertel hat die BVUK. Sharks Würzburg einen möglichen Sieg gegen die Rhein-Main Baskets gekostet. Trotz der knappen 81:84-Niederlage haben die Haie weiterhin eine Chance, Tabellenplatz vier und damit die Playoffs zu erreichen.

Elf Punkte hinten, dann zehn Punkte vorne, am Ende ganz knapp verloren: Es war die zweite sportliche Achterbahnfahrt innerhalb einer Woche für die Sharks – dieses Mal allerdings mit dem besseren Ende für die Gegnerinnen. Der Hauptgrund waren die 36 Punkte, die die Gastgeberinnen in den letzten zwölf Spielminuten kassierten, nachdem sie sich durch eine bärenstarke Phase im dritten Viertel einen scheinbar sicheren 58:48-Vorsprung herausgeworfen hatten.

„Als wir vorne lagen, haben wir zu früh die Spannung verloren. Rhein-Main ist mit den Umständen besser zurecht gekommen als wir, bei uns war das im letzten Viertel mehr in den Köpfen drin“, sagte Sharks-Trainerin Janet Fowler-Michel nach dem Spiel. Sie meinte damit die Leistung der Unparteiischen, die mit der Partie phasenweise reichlich überfordert wirkten – darüber waren sich die Coaches beider Seiten bereits im Gespräch beim Seitenwechsel einig.

Unter dem Strich machten zwei Gäste-Spielerinnen den Unterschied aus, vor denen Fowler-Michel im Vorfeld den größten Respekt hatte: US-Centerin Tori Fisher und Spielmacherin Pia Dietrich erzielten zusammen 34 der 45 Langener Zähler in der zweiten Halbzeit.

Nach der Aufholjagd der Gäste mit einem 9:0-Lauf zu Beginn des Schlussabschnitts erlebten die Zuschauer eine extrem spannende Schlussphase. Dabei leistete sich Pia Dietrich kurz vor Schluss sogar den Luxus, beim Stand von 81:82 zwei Freiwürfe zu vergeben, die Gastgeberinnen konnten ihren letzten Angriff aber nicht nutzen: Top-Scorerin Kate Gaze, die – auch aufgrund der sehr harten Verteidigung der Gäste – nicht ihren besten Tag erwischt hatte, scheiterte in der letzten Sekunde mit einem Korbleger. Die zwei Freiwürfe zum Endstand von 81:84 durfte dann – passend zum Spielverlauf – Tori Fisher in den Würzburger Korb werfen, nachdem die Spielzeit schon abgelaufen war.

Drei Spieltage vor dem Ende der Punkterunde liegen die Sharks damit weiter vier Punkte hinter Weiterstadt – dort sind die Würzburgerinnen am kommenden Sonntag zu Gast und können mit einem Sieg Boden gut machen.


Spielfilm:
8:7 (4. Minute), 22:33 (17.), 36:39 (Halbzeit), 58:48 (29.), 63:63 (33.), 80:80 (38.), 81:84 (Endstand).

Würzburg:
Gaze 26 Punkte/3 Dreier, Bugiardini 16 (8 Rebounds), Jäger 13 (7 Rebounds), Wahl 10, Riedmann 8 (8 Rebounds), Schiffer 4/1 (6 Assists), Wucherer 2, Daub 2, Werner.

Langen:
Fisher 28/2 (13 Rebounds), Dietrich 26/3, Stupar 7 (12 Rebounds), Wotzlaw 7/1, Köhler 6, Weyell 4 (5 Assists), Ripper 3, Waterloh 3/1.

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