2. DBBL-Pokal-Runde

von TGW_Webadministrator

Lehrstunde vom Erstligisten

QOOL Sharks Würzburg – Fireballs Bad Aibling 44:82 (12:29, 7:20, 9:18, 16

Es war wie erwartet eine lehrreiche Erfahrung für die Zweitliga-Frauen der TG Würzburg: Im DBBL-Pokal-Wettbewerb kassierten die QOOL Sharks am Sonntag in der heimischen Feggrube eine klare 44:82-Niederlage gegen Bad Aibling.

Entschieden war das Spiel spätestens beim Seitenwechsel: Die Gastgeberinnen hatten von Beginn an Probleme mit der Schnelligkeit und der Treffsicherheit des nur mit sieben Spielerinnen angetretenen Erstliga-Teams. Schon im ersten Viertel schenkten die starken Ausländerinnen der Gäste den „Haien“ fünf Dreier ein und warfen eine 17-Punkte-Führung heraus, die bis zur Halbzeit (19:49) auf 30 Zähler anwachsen sollte.

Gefährlich aus der Distanz

„Die Mädels haben lange gebraucht, um zu verstehen, dass diese Gegnerinnen ihre Dreier auch aus acht Metern treffen. In der zweiten Halbzeit ist unsere Verteidigung dann besser geworden“, sagte Sharks-Trainerin Janet Fowler-Michel. Im dritten Viertel konnte Bad Aibling den Vorsprung auf fast 40 Punkte ausbauen und schaltete dann einen Gang zurück. Den Schlussabschnitt konnten die Würzburgerinnen knapp für sich entscheiden – Jessika Schiffer sorgte mit einem Dreier in letzter Sekunde für den Endstand von 44:82.

Offensiv konnte auf Würzburger Seite in der einseitigen Begegnung nur die Kanadierin Brianna Ghali mithalten, die am Ende auf 23 Punkte kam. „Meine Mannschaft kann aus diesem Spiel sehr viel lernen. Erstliga-Spielerinnen sind einfach schneller und athletischer. Sie haben jeden unserer Fehler sofort bestraft“, so Fowler-Michel, die bis zum Saisonstart in der Zweiten Liga, Süd, am kommenden Wochenende noch einiges an Arbeit vor sich hat.

Die Sharks starten am Samstag mit einem Auswärtsspiel bei den Rhein Main Baskets in Langen. Das erste Auswärtsspiel steigt am 7. Oktober gegen Aufsteiger BSG Basket Ludwigsburg.

Würzburg: Ghali 23 Punkte/2 Dreier, Schiffer 8/2, Daub 6/2, Gocsman 4, Riedmann 3/1, Zimmermann, Ulbig, Rieß, Michel, Hanzalek.

Quelle: MainPost/ Patrick Wötzel

 

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