MainSharks - Klassenerhalt

von TGW_Webadministrator

Von Patrick Wötzel, MainPost

Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel der Play-down-Runde haben die Main Sharks den Klassenerhalt in der Weiblichen Nachwuchs Basketball-Bundesliga (WNBL) frühzeitig in trockene Tücher gebracht: Nach dem knappen 76:74-Heimerfolg gegen die Basket-Girls aus Heidelberg können die Würzburgerinnen nicht mehr auf Platz drei der Süd-Gruppe zurückfallen.

Zwei Siege gegen Weiterstadt haben sie in die Abstiegsrunde mitgenommen, dazu kommen ein klarer Auswärtserfolg in Ludwigsburg und der unnötig spannende Sieg am Sonntag in der Feggrube. „Wir haben uns das Leben heute mit Fehlern und Ballverlusten schwer gemacht“, sagte ein trotz des Klassenerhalts unzufriedener Trainer Dean Jenko: „Am Anfang hat man gesehen, was die Mädels können. Danach war alles weg, das verstehe ich einfach nicht.“

Konzentration verloren

Angeführt von Nationalspielerin Jessika Schiffer und Centerin Danelle Arigbabu hatten die Main Sharks ab der zweiten Minute das Geschehen voll im Griff und konnten sich mit einem 19:2-Lauf noch vor dem Ende des ersten Viertels deutlich absetzen. Wahrscheinlich lief es in dieser Phase zu gut für die U-18-Spielerinnen, denn von diesem Zeitpunkt an ging die Konzentration komplett verloren – bis zur Halbzeit kämpften sich die Heidelbergerinnen vor allem dank ihrer Treffsicherheit von außen wieder bis auf 41:38 heran.

 

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein wahres Nervenspiel, in dem die Gastgeberinnen ihren Coach bis zum Ende zittern ließen. Erst 2,4 Sekunden vor dem Ende machte Jessika Schiffer von der Freiwurflinie alles klar und traf zum Endstand von 76:74. „Hauptsache gewonnen“, meinte Jenko hinterher: „Es wäre auch schlimm gewesen, wenn wir dieses Spiel verloren hätten.“

Noch zwei Spiele bis Saisonende

Dass sein Team überhaupt in die Play-down-Runde musste, darf als unglücklich bezeichnet werden: In der sehr ausgeglichen besetzten und hart umkämpften Gruppe Mitte der WNBL genügte eine ausgeglichene Bilanz von fünf Siegen und fünf Niederlagen nicht, um sich für die Playoffs zu qualifizieren – nur aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs mit den punktgleichen Rhein-Main Baskets mussten die Main Sharks in die Play-down-Runde. Zwischen ihnen und dem Saisonende liegen jetzt noch ein Heimspiel gegen Ludwigsburg und das Rückspiel in Rhein-Neckar.

Würzburg: Arigbabu 28 Punkte, Schiffer 25/2 Dreier, Herrmann 8, Wenemoser 6, Stahl 5, Bleifus 3, Wassermann 1, Fuchsbauer, Stichler.

Heidelberg: Steins 18/2, Ivancic 17/3, Spatzler 16/1, Klähn 8, Bohneberg 4, Caglar 4, Merßmann 3, Gieser 2, Hecker 2, Kurzel.

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