Wasserburg - BVUK.

von TGW_Webadministrator

Von: Patrick Wötzel

Mit dem Abstieg haben die BVUK. Sharks Würzburg seit dem Kantersieg gegen Krofdorf am vergangenen Sonntag nichts mehr zu tun, in Sachen Playoff-Teilnahme gibt es noch einen Funken Hoffnung. Dazu brauchen die Haie allerdings Schützenhilfe der Konkurrenz und müssten außerdem ihre restlichen fünf Partien gewinnen. Die Chancen für den dritten Erfolg in Serie stehen an diesem Sonntag nicht schlecht: Die Sharks sind beim Schlusslicht in Wasserburg zu Gast.

Die Gastgeberinnen haben neun Spiele in Serie verloren, darunter die Partie in Krofdorf mit 0:20 am grünen Tisch, nachdem sie das Spiel aufgrund von Personalproblemen kurzfristig absagen mussten. Der letzte Erfolg der Wasserburgerinnen datiert ausgerechnet aus dem Hinspiel, das sie mit 63:55 in der Feggrube für sich entscheiden konnten – ihr bisher einziger Auswärtssieg der Saison. Überhaupt sind die Haie seit der vergangenen Spielzeit so etwas wie der Lieblingsgegner für die Zweitvertretung des Bundesligisten aus Oberbayern: Sie konnten die letzten drei Partien für sich entscheiden.

 Trotzdem gehen die sechstplatzierten Würzburgerinnen nicht nur wegen der Tabellensituation als klarer Favorit in die Begegnung. Neuzugang Kate Gaze, die in ihren bisherigen drei Begegnungen 33 Punkte im Schnitt erzielt hat, findet sich im Spielsystem der Würzburgerinnen immer besser zurecht. Wenn es den Sharks gelingt, eine ähnlich dominante und mannschaftlich geschlossene Leistung zu zeigen wie beim 100:56-Erfolg gegen Krofdorf, dann sollte auch der ersten Sieg gegen Wasserburg seit Anfang Februar 2016 drin sein.

Früh aufstehen heißt es allerdings am Sonntag, denn die Partie ist das Vorspiel der Bundesliga-Begegnung Wasserburg gegen Nördlingen und beginnt bereits um 13:15 Uhr. Sharks-Trainerin Janet Fowler-Michel warnt nicht nur aus diesem Grund davor, die Gegnerinnen zu unterschätzen: „Sie haben mit Anna Heise eine der besten großen Spielerinnen in der Liga und zwei gute Ausländerinnen. Wir werden auf jeden Fall mehr Gegenwehr bekommen als gegen Krofdorf.“

Im Hinspiel waren es neben Anna Heise die 17-jährige Sophie Perner und die US-Amerikanerin Elisabeth Wood, die die meisten Punkte erzielten. Zu Jahresbeginn hat sich die Wasserburger Zweitvertretung außerdem mit der kanadischen Aufbauspielerin Kristine Lalonde verstärkt, die vor zwei Jahren noch für die Würzburgerinnen spielte.

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