Eisvögel-QOOL
von TGW_Webadministrator
Eisvögel USC Freiburg 2 - QOOL Sharks Würzburg 65:67 (23:29, 11:12, 14:14, 17:12)
Mit einem hart umkämpften 65:67-Sieg fahren die QOOL Sharks vom Spitzenspiel bei den Eisvögel USC Freiburg 2 zurück in die unterfränkische Hauptstadt.
Würzburg startete ungewohnt nervös in die Begegnung und erlaubte den Gastgeberinnen nach vier Minuten eine 10:4-Führung. Die Wende im Angriff brachte die Einwechslung von Elina Timoschenko, die im ersten Viertel 11 Punkte erzielte und von der Freiburger Verteidigung nicht zu stoppen war. Das Resultat war eine 29:13-Führung der Gäste vom Main.
Den zweiten Spielabschnitt startete Würzburg mit zwei Treffern von jenseits der Dreipunkteline von Paula Wenemoser und Alex Daub. Allerding konterten Julia Leiner und Paula Paradzik ihrerseits mit erfolgreichen Dreipunktewürfen. Beide Mannschaften verloren jetzt den Angriffsschwung des ersten Viertels und es entwickelte sich ein harter Kampf, bei dem die QOOL Sharks bis zur Halbzeit eine 41:34-Führung behaupten konnten.
Im dritten Viertel verkürzten die Breisgauer in Person von Julia Leiner auf 43:41, ehe die Würzburgerinnen mit einem 8-Punktelauf die Führung auf 10 Punkte ausbauten. Vor der letzten Viertelpause verkürzten die USC-Frauen auf 48:55.
Zu Beginn der letzten 10 Minuten gelang Würzburg nicht viel und Freiburg konnte nach Treffern von Julia Leiner und wieder Paradzik mit 58:57 in Führung gehen. Auch eine Auszeit von Gästetrainerin Janet Fowler-Michel änderte nicht viel am Spielverlauf. In der 37. Spielminute führten die Gastgeberinnen mit 65:61. Jetzt erhöhten die Sharks noch einmal den Druck in der Verteidigung und erlaubten den Freiburgerinnen keinen Punkt mehr. Auf der anderen Seite übernahm jetzt Mia Wiegand die Verantwortung, verwandelte einen Dreipunktwurf, ergatterte einen Offensivrebound und traf den fälligen Freiwurf zur Zweipunkteführung.
„Nach dem guten ersten Viertel lief es im Angriff leider nicht mehr sehr rund für uns. Aber wir konnten uns wieder einmal auf unsere Verteidigung verlassen“ sagt eine zufriedene Trainerin Fowler-Michel.
Der Statistikbogen zeigt die Ausgeglichenheit der beiden Mannschaften. Aus dem Zweipunktebereich trafen beide Teams gleich oft. Würzburg mit der etwas besseren Quote. Freiburg verwandelte einen Dreier mehr. Aber Würzburg erzielt fünf mehr Punkte von der Freiwurflinie, obwohl die Quote hier mit 54 % äußerst schlecht war.
Mit diesem Sieg steigen die QOOL Sharks in der Tabelle punktgleich mit Heidelberg und Aufsteiger Jena auf den zweiten Tabellenplatz und sind damit erster Verfolger vom noch ungeschlagenen Tabellenführer Bad Homburg.
Am kommenden Wochenende ist spielfrei für die Sharks, bevor es dann am 29.11. um 17:30 Uhr in der heimischen Feggrube gegen den direkten Tabellennachbarn VIMODROM Baskets Jena geht.
Würzburg: Mayer, Michel 9, Jordan, Hill 12/1 7 Assists, Walz, Wahl 7/1, Timoschenko 13/1, Wenemoser 10/1, Wiegand 11/2, Daub 5/1
Freiburg: Leiner 18/2, Paradzik P. 12/1
Quelle: QOOL SHARKS (FM)