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Peacocks-Neustadt

von TGW_Webadministrator

Pfauen kämpfen bis zum Schluss

Die TG Pfauen Würzburg mussten sich am 21. Februar in eigener Halle der DJK Neustadt an der Waldnaab knapp mit 71:76 geschlagen geben. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie entschieden letztlich kleine Details zugunsten der Gäste.

Würzburg startete konzentriert, lag nach dem ersten Viertel jedoch knapp mit 19:21 zurück. Im zweiten Abschnitt steigerten sich die Pfauen defensiv, kontrollierten phasenweise das Tempo und drehten das Spiel bis zur Halbzeitpause zu einer knappen 39:36-Führung. Vor allem aus der Distanz zeigte sich Würzburg treffsicher und hielt die Partie offen.

Nach dem Seitenwechsel übernahm jedoch Neustadt zunehmend die Kontrolle. Mit konsequentem Spiel in Korbnähe und hoher Präsenz unter dem Brett entschieden die Gäste das dritte Viertel mit 22:16 für sich und erspielten sich wieder einen Vorsprung. Würzburg tat sich nun schwerer, einfache Punkte zu generieren, während Neustadt seine körperliche Überlegenheit bei den Zweipunktwürfen ausspielte (26 erfolgreiche Abschlüsse aus dem Feld).

Im Schlussviertel blieb es spannend. Würzburg kämpfte sich mehrfach heran, doch Neustadt behielt in den entscheidenden Momenten die Ruhe. Beide Teams verwandelten jeweils zwölf Freiwürfe, doch die Gäste hatten Vorteile im Spiel in der Zone und kamen insgesamt effizienter zu Abschlüssen. Trotz sieben erfolgreicher Dreier und großem Einsatz reichte es für die Pfauen am Ende nicht mehr zur Wende.

VB

Fotos vom Spiel

DJK Neustadt schlägt dank starker Team-Leistung TG Pfauen Würzburg

Die DJK Neustadt hat sich in einem intensiven und über weite Strecken hochklassigen Auswärtsspiel mit 76:71 bei den TG Pfauen Würzburg durchgesetzt. Mehrere Stammkräfte standen dabei nicht zur Verfügung, dennoch zeigte die Mannschaft eine geschlossene und reife Leistung. Umso höher ist der Erfolg einzuschätzen, zumal der letzte Sieg der Neustädter in Würzburg bereits einige Jahre zurücklag. Von Beginn an entwickelte sich eine Partie mit viel Tempo und körperlicher Präsenz. Würzburg suchte früh den Weg zum Korb, doch Neustadt fand offensiv zunehmend gute Lösungen. Vor allem im zweiten Viertel agierte die DJK geduldig, ließ den Ball laufen und nutzte konsequent die sich bietenden Vorteile in der Zone. Immer wieder wurde der Ball clever ins Post-Spiel gebracht oder nach Penetration auf die freien Schützen herausgespielt. Diese strukturierte Offensive sorgte dafür, dass sich Neustadt zwischenzeitlich leicht absetzen konnte.
Entscheidend war jedoch vor allem die Defensive. Die DJK verteidigte diszipliniert, half konsequent aus und kontrollierte über weite Strecken das Rebound-Duell. Würzburg musste sich viele Würfe hart erarbeiten, einfache Punkte wurden kaum zugelassen. Auch im dritten Viertel, als die Gastgeber noch einmal aufkamen und das Spiel offen gestalteten, blieb Neustadt ruhig und hielt defensiv dagegen.
Im Schlussabschnitt übernahm die DJK erneut die Kontrolle. Mit klaren Entscheidungen im Angriff und einer konzentrierten Verteidigungsarbeit brachte Neustadt die knappe Führung über die Zeit. In den letzten Minuten war es vor allem die Mischung aus Ruhe, Struktur und physischer Präsenz, die den Ausschlag gab. Eine zentrale Rolle spielte dabei Lars Aßheuer. Der Big Man lieferte eine herausragende Defensivleistung, sicherte zahlreiche Rebounds auf beiden Seiten des Feldes und gewann viele direkte Duelle unter dem Korb. Mit seiner Physis stellte er die Gegenspieler immer wieder vor Probleme. Gleichzeitig bewies er Spielverständnis, setzte seine Mitspieler aus dem Post heraus in Szene und sammelte wichtige Assists. Seine Präsenz gab dem Neustädter Spiel Stabilität und Sicherheit. Für die Szene des Spiels sorgte Simon Bulamambu mit einem spektakulären Baseline-Block in bemerkenswerter Höhe. Der Ball schien bereits auf dem Weg sicher zum Korb, doch Bulamambu stieg explosiv nach oben und verhinderte den scheinbar einfachen Abschluss. „Das war ein Block auf absolutem Top-Niveau – perfektes Timing, enorme Höhe und genau im richtigen Moment. So eine Aktion kann ein Spiel drehen“, hieß es nach der Partie. Offensiv prägte vor allem Lukas Pryszcz die Begegnung. Mit großer Ruhe und Übersicht lenkte er das Spiel über die gesamten 40 Minuten. Er traf kluge Entscheidungen, kontrollierte das Tempo und übernahm Verantwortung in entscheidenden Situationen. Als Topscorer setzte er immer wieder wichtige Akzente und blieb auch in Druckphasen souverän. Simon Mattausch bewies ein exzellentes Gespür für Räume und Situationen. Er stand nahezu immer an der richtigen Stelle, war anspielbar und verwandelte seine Chancen konsequent. Seine Punkte fielen häufig in Momenten, in denen Würzburg gerade im Begriff war, das Momentum zu übernehmen – Treffer, die dem Gegner sichtbar weh taten und Neustadt Stabilität gaben. Am Ende stand ein verdienter 76:71-Erfolg, der auf einer klaren offensiven Struktur, starker Verteidigungsarbeit und individuellen Glanzmomenten beruhte. Für die DJK Neustadt war es nicht nur ein wichtiger Auswärtssieg, sondern auch ein starkes Zeichen mannschaftlicher Geschlossenheit.

DJK Neustadt

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